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Coaching München

Hier finden Sie alle Details zu den jeweiligen SAP Modulen:

Modul 1 Grundkurs – Ersteinstieg SAP GUI und Fiori

Beschreibung
Jeder Anfang ist schwer. Dies ist nicht nur eine Phrase, sondern Sie spiegelt die Realität wider. Der Einstieg in die SAP-Welt ist davon nicht ausgeschlossen. Das SAP-System hat Einzug in viele Unternehmen erhalten. Es gibt kaum Arbeitnehmer, die noch nie etwas von SAP gehört hat. Aber nur etwas davon gehört zu haben reicht nicht. Viele Unternehmen verwenden aktiv oder planen einen Umstieg auf das SAP-System, da es eine weltweite Standardisierung in nahezu allen Arbeitsbereichen im Unternehmen sicherstellt. Es wird eine Datenverarbeitung mittels zentraler Datenverwaltung angeboten, was die Geschäftsprozesse des Unternehmens offenlegt und für jeden Anwender bearbeitbar macht. Hierdurch werden potentielle Prozessoptimierungen klar und es kann unternehmerisch nachjustiert werden. Grundlage hierfür ist die Individualität des Systems. Das Unternehmen SAP bietet eine Lösung, die Branchenübergreifend einsetzbar ist. Dies ist mit ein Grund für den Erfolg des Systems und des Unternehmens SAP.

Das SAP-System ist modular aufgebaut und kann nach belieben erweitert werden. Ein Modul spiegelt im groben Sinn eine Abteilung im Unternehmen wider. Wenn ein Unternehmen beispielsweise mit Materialien handelt- Materialien werden beschafft und vertrieben, ohne, dass eigengefertigt wird-, so wird das Modul der Produktionsplanung, welches in der Standardauslieferung des Systems enthalten ist, nicht verwendet. Entscheidet sich das Unternehmen zu einem späteren Zeitpunkt dazu, dass auch eigengefertigte Materialien vertrieben werden sollen – das Unternehmen erweitert das Angebotsspektrum regelmäßig, um konkurrenzfähig zu bleiben-, so kann das Modul der Produktionsplanung „aktiviert“ werden.

Eine Herausforderung des SAP-Systems ist die Schulungsintensivität. Im Daily Business fehlt oft die Zeit oder das benötigte Know-how, um neue Kollegen in die SAP-Welt einzuweisen. Deshalb werden von vielen Unternehmen schon vor dem Arbeitsantritt Grundkenntnisse über das SAP-System vorausgesetzt. Hier kommen wir ins Spiel.
Um für den wandelnden Arbeitsmarkt gewappnet zu sein, lernen Sie in dieser Schulung alles über die benötigten Grundfunktionalitäten im SAP-System, um Ihr Wissensgerüst auf sicherem Fundament aufbauen zu können. Sie erlernen relevante Grundfunktionalitäten und erhalten eine Sicherheit in der Navigation. Die Schulung steht metaphorisch gesprochen für das Fundament eines Hauses. Erst wenn es stabil und sicher ist, sollte weitergebaut werden. Genauso verhält es sich mit dem Basiswissen über das System. Um tief in Module einsteigen zu können, ist ein Grundwissen unabdinglich.
Im Verlauf der Schulung erhalten Sie einen Einblick in SAP GUI und SAP Fiori. SAP Fiori ist eins der aktuellsten Produkte der SAP. SAP Fiori entschärft den modularen Aufbau des Systems. Hier liegt der Fokus auf individuelle Geschäftsprozesse. Die Modulgrenzen verschwimmen zunehmend, wie auch in den Unternehmen selber. Zudem erlernen Sie den grundlegenden Aufbau des Systems.

Vorteile – Theoretische Ersteinführung in SAP – Ergänzend zur Theorie gibt es erste praktische Einblicke anhand eines Fallbeispiels – Umfassender Einblick in SAP GUI und Fiori – Mögliche Kernmodule werden erläutert – Bereit, seine erworbenen Grundkenntnisse in die Kernmodule einfließen zu lassen

Kursabschluss: Trägerinternes Zertifikat

Dauer: 6 Tage / 48 UE
Schulungsinhalt: SAP GUI und SAP Fiori
Voraussetzungen: Keine

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Modul 2 Einstieg Anwenderkurs SAP GUI und Fiori

Beschreibung
Das SAP-System hat Einzug in viele Unternehmen erhalten. Zwangsläufig hatten Sie also schon einen Erstkontakt zum SAP-System und konnten bereits Erfahrungen sammeln. Die Tiefe der Systemkenntnisse ist von den bisherigen Tätigkeiten im System abhängig. So wird man möglicherweise einige Jahre mit dem System gearbeitet haben, ohne Kenntnisse über grundlegende Funktionalitäten zu haben. Dies liegt oft daran, dass im Daily Business oft die Zeit oder das Know-how im Unternehmen fehlt, um diese Kenntnisse verständlich zu vermitteln.
Vielleicht sind Sie schon einige Jahre aus der Routine. Hierzu kann es diverse Gründe geben, u.a. eine Elternzeit, eine Arbeitslosigkeit oder ein Jobwechsel. Das System hat sich in der Zwischenzeit weiterentwickelt. Es sind neue Funktionalitäten verfügbar, die erst nachvollzogen werden müssen, um sie dann zu beherrschen.
Diese Schulung bringt Sie auf den neusten Stand der Technik. Sie erhalten zu den vertiefenden Einblicken in die SAP Funktionalitäten einen Einblick in eins der neusten SAP Produkte: SAP Fiori. SAP Fiori entschärft den modularen Aufbau des Systems. Hier liegt der Fokus auf individuelle Geschäftsprozesse. Die Modulgrenzen verschwimmen zunehmend, wie auch in den Unternehmen selber.

Vorteile – Theoretische Ersteinführung in SAP – Ergänzend zur Theorie gibt es erste praktische Einblicke anhand eines Fallbeispiels – Umfassender Einblick in SAP GUI und Fiori – Mögliche Kernmodule werden erläutert – Bereit, seine erworbenen Grundkenntnisse in die Kernmodule einfließen zu lassen

Kursabschluss: Trägerinternes Zertifikat

Dauer 4 Tage / 32 UE
Schulungsinhalt: SAP GUI und SAP Fiori
Voraussetzungen: Erste Basiserfahrung mit SAP

Modulabhängiges Angebot
(8 SAP Kernmodule)

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Modul 3 – MM

Beschreibung
SAP MM steht für SAP Materials Management (=DE: Materialwirtschaft).
Das Modul stellt eine Subkomponente der Anwendung „Logistik“ dar. Weil ohne Materialwirtschaft auch keine Logistik organisiert werden kann, ist das Modul eine Voraussetzung für andere Teilbereiche der Logistik im SAP-ERP-System (Enterprise-Resource-Planning). Die Hauptaufgabe von SAP MM ist die Beschaffung und Verwaltung von Materialien im SAP-System – Unternehmen stellen dadurch die Versorgung ihrer Produktion und einen rechtzeitigen Versand von Lieferungen an den Empfänger sicher.

Das Modul besteht aus den beiden Teilgebieten „Einkauf und Beschaffung (MM-Purchasing)“ und „Bestandsführung und Inventur (MM-Inventory Management)“.
Über die Komponente „Einkauf und Beschaffung“ organisieren Anwender die Beschaffung von externen Materialien und Dienstleistungen, ermitteln mögliche Bezugsquellen für einen Bedarf und überwachen Warenlieferungen und deren Zahlung.
Damit unterstützt das System Nutzer sowohl im strategischen Einkauf, z. B. bei der Suche nach Lieferanten, als auch im operativen Einkauf, indem es zum Beispiel Bestellungen an den Lieferanten übermittelt.

Mithilfe der Komponente „Bestandsführung und Inventur“ kontrollieren Verantwortliche die Menge und Werte ihrer Materialbestände und planen und erfassen ihre Warenbewegungen. Zudem unterstützt das System die Organisation und Durchführung der Inventur.
SAP MM ist mit anderen Modulen vernetzt. Dies hat zur Folge, dass Warenbestände zum Beispiel in die Finanzbuchhaltung integriert sind und Entnahmen aus dem Lager automatisch Buchungen im Controlling auslösen können. Zudem können Unternehmen ihr SAP-System so einrichten, dass Bestelldaten an die Materialbedarfsplanung übermittelt werden und die Rechnungsprüfung wareneingangsbezogen erfolgt. Zu folgenden Modulen weißt SAP MM Übergänge auf:
Controlling (CO): Bestellungen können direkt einer Kostenstelle oder einem Auftrag zugeordnet werden.
Finanzwesen (FI): Für jeden Lieferanten werden Datensätze im System hinterlegt, die sowohl Informationen zu buchhalterischen Aspekten als auch zur Beschaffung beinhalten. Für die Finanzbuchhaltung stellen diese Daten das Konto des Lieferanten dar.
Vertrieb (SD): Ein Bedarf, der im Vertrieb entstanden ist, kann an die Einkaufsabteilung weitergegeben werden.
Produktion (PP): Ein Bedarf, der in der Produktion entstanden ist, kann an den Einkauf weitergeleitet werden.

Vorteile – Theoretische und praktische Einführung in das Modul – Ergänzend zur Theorie gibt es praktische Einblicke anhand von Fallbeispielen – Umfassender Einblick in das Modul – Angrenzende Module werden erläutert – Bereit, seine erworbenen Kenntnisse souverän in die Praxis einfließen zu lassen

Kursabschluss: Trägerinternes Zertifikat Anforderungslevel: Beginner-Mittelstufe Dauer: 32,5 Tage / 260 UE

Schulungsinhalt
1. MM in der Theorie, 2 Tage
2. MM in der Praxis, 4 Tage
3. Einkauf, 2 Tage
4. Bestandsführung, 2 Tage
5. Logistik-Rechnungsprüfung, 2 Tage
6. Inventur, 2 Tage
7. Bewertung, 2 Tage
8. Materialdisposition, 2 Tage
9. Leistungserfassung, 2 Tage
10. Leistungsstamm, 2 Tage
11. Außenzoll/Handel 2 Tage
12. Produktkatalog, 2 Tage

Voraussetzung

Modul 1 oder 2

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Modul 4 – SD

Beschreibung
SAP SD steht für SAP Sales and Distribution (=DE: Vertrieb)
SAP SD ist ein Kernmodul im SAP-System und dient der Organisation sämtlicher Vertriebsaktivitäten. Es wird als Teil des SAP ERP (Enterprise-Resource-Planning) ausgeliefert und muss von Unternehmen nicht extra erworben werden.

Mithilfe von SAP SD können Unternehmen den Verkauf von Produkten und Dienstleistungen an Geschäftspartner abbilden, von der ersten Anfrage über das Angebot bis hin zur Abwicklung, der Lieferung und der Rechnungslegung. Auch Retourenprozesse bildet SAP SD ab.

Bereits die erste Kontaktaufnahme und die Anfrage eines Kunden kann mithilfe von SAP SD dokumentiert werden. Der Vorteil: So sind Erfolgsquoten im Vertrieb nachvollziehbar, indem z. B. ausgelesen wird, aus wie vielen Anfragen tatsächliche Aufträge resultieren. Optimierungen können faktenbasiert erfolgen und Erfolge sind klar messbar.
Der Angebots- und Verkaufsprozess kann zudem in weiten Teilen automatisiert stattfinden. Da SAP SD nahtlos in die weiteren SAP-Module integriert ist, können Stammdaten, die bereits in anderen Modulen vorliegen, automatisch gezogen werden, sodass Mitarbeiter Zeit bei der Eingabe sparen und sich das Fehlerpotenzial beim Erfassen neuer Vorgänge minimiert.
Warenbewegungen lückenlos überwacht werden, sodass automatisch Warenausgänge dokumentiert, Lieferbelege erstellt und Warenbestände aktualisiert werden.

Rechnungen automatisch an die Finanzbuchhaltung weitergeleitet werden.
Vertrieb und Logistik sind Kernprozesse jedes Unternehmens. Daher ist SAP SD über Schnittstellen eng mit anderen Modulen verzahnt. Zu den wichtigsten gehören die Module für Materialwirtschaft (SAP MM), Produktionsplanung (SAP PP), Qualitätsmanagement (SAP QM) und Finanzwesen/Controlling (SAP FI/CO). Der Informationsfluss ist wechselseitig. Erst in der Kombination mit weiteren SAP-Modulen spielt SAP SD seine volle Stärke aus.

Vorteile – Theoretische und praktische Einführung in das Modul – Ergänzend zur Theorie gibt es praktische Einblicke anhand von Fallbeispielen – Umfassender Einblick in das Modul – Angrenzende Module werden erläutert – Bereit, seine erworbenen Kenntnisse souverän in die Praxis einfließen zu lassen

Kursabschluss: Trägerinternes Zertifikat

Anforderungslevel: Einsteiger – Anweder
Dauer: 27,5 Tage / 220 UE

Schulungsinhalt
1. SD in der Theorie, 2 Tage
2. SD in der Praxis, 4 Tage
3. Stammdaten, 2 Tage
4. Vertriebsunterstützung,2 Tage
5. Verkauf, 2 Tage
6. Versand und Transport, 2 Tage
7. Fakturierung, 2 Tage
8. Kreditmanagement, *2 Tage”
9. Außenhandel/Zoll, “2 Tage”
10. Vertriebsinfosystem, 2 Tage

Voraussetzung

Modul 1 oder 2

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Modul 5 – PP

Beschreibung
SAP PP steht für SAP Production Planning and Control (=DE: Produktionsplanung und -steuerung).
Das Modul enthält sämtliche Werkzeuge der Produktionsplanung und Steuerung des SAP ERP-Systems (Enterprise-Resource-Planning). SAP PP ermöglicht die zeitliche und räumliche Planung der Produktionstätigkeiten und die Steuerung der Versorgungskette im Unternehmensumfeld.

In der Produktionsplanung fließen die relevanten Stammdaten aus anderen Bereichen zusammen, sodass ein sauberes Stammdatenmanagement in den vorgelagerten SAP Modulen für den Einsatz von SAP PP unabdingbar ist. Zu diesen Stammdaten gehören beispielsweise Stücklisten und Arbeitspläne, aber auch Bestandsinformationen aus der Materialwirtschaft und vorhandene Mitarbeiterkapazitäten aus dem Modul SAP HR. Ähnlich wie andere Module im SAP ERP-System auch, untergliedert sich SAP PP in viele weitere Untermodule, die jeweils bestimmte Geschäftsbereiche und -prozesse abdecken.
In der Produktionsplanung werden sämtliche Produktionsprozesse eines Unternehmens abgebildet. Das Modul ist so konzipiert, dass es die teilweise erheblichen Produktionsunterschiede von Unternehmen in einem Modul zusammenfasst und abbildet. Zu diesem Zweck werden die bestehenden Produktionsprozesse analysiert und in Massen-, Sorten-, Serien- und Einzelfertigungen eingeteilt.

Das Ziel in dem Zusammenhang ist die Findung des jeweils am besten geeignetsten Produktionstypen. Dieser hat wiederum maßgeblichen Einfluss auf die Prozessabwicklung und -logistik. In der Praxis ist es nicht ungewöhnlich, dass mehrere Produktionstypen parallel eingesetzt werden, um die Produktion eines Unternehmens abzubilden. Das Modul SAP PP gliedert sich in mehrere Untermodule auf, die jeweils ganz bestimmte Prozessarten abbilden können.
In vielen Fällen spielt die Flexibilität in der Prozessabwicklung eine wichtige Rolle. Unternehmen sind häufig durch neue Technologien oder marktwirtschaftliche Veränderungen gezwungen, ihre bestehenden Prozesse abzuwandeln und die Produktion zu verändern, um weiter wirtschaftlich produzieren zu können. Daher sind die Produktionstypen in der Produktionsplanung von SAP PP so gestaltet, dass sich jederzeit Prozessumstellungen integrieren lassen, auch wenn der bestehende Prozess dadurch stark verändert wird.

Die Produktionsplanung ist dabei nicht nur von den eigenen Kennzahlen abhängig, sondern bedient sich auch an Daten aus anderen Modulen. Sämtliche Informationen vor der eigentlichen Produktion einer Ware fließen in der Produktionsplanung zusammen und werden aufbereitet. Daher ist die Gründlichkeit dieser Daten von großer Bedeutung, denn sie haben einen entscheidenden Einfluss auf die erfolgreiche Abwicklung des Produktionsprozesses.
SAP PP bietet von Haus aus Werkzeuge zur Planung des aktuellen und zukünftigen Bedarfs und der benötigten Produktionsmengen. Gleichermaßen können Arbeitspläne und -vorräte sowie die Fertigung einer Ware geplant werden. Die Fertigung kann unter Berücksichtigung terminlicher und kapazitiver Faktoren gesteuert und überwacht werden.
Die dabei erhobenen Daten können in Echtzeit erfasst und ausgewertet werden. Das Ziel im Modul SAP PP ist nicht nur die Abwicklung eines schlanken und effizienten Produktionsprozesses, sondern auch das Controlling der Ressourcen und Kosten in der gesamten Produktion eines Unternehmens.

Daher ist auch die Material- und Kapazitätsbedarfsplanung ein wesentlicher Teil von SAP PP. Die Werkzeuge erlauben neben den Planungsmöglichkeiten aber auch das Monitoring der einzelnen Bedarfe und der aktuellen und zukünftigen operativen Kennzahlen. Durch eine Feinterminierung kann die Produktion Auslastung der Produktion bis weit in die Zukunft vorgeplant werden und auf eine Über- oder Unterdeckung bereits frühzeitig reagiert werden.
Sofern neben den bestehenden Werkzeugen noch weitere benötigt werden, können durch kundeneigene Anpassungen neue Programme und Funktionen in das Modul eingeschleust werden. Dies gilt auch für Anpassungen an den Produktionstypen, wenn diese nicht von Haus aus die Produktionsprozesse eines Unternehmens umsetzen können.
Entsprechende Erweiterungspunkte erlauben individuelle Anpassungen, die die Standardprozesse so umgestalten, dass die Kundenprozesse problemlos implementiert werden können. Die SAP bietet eigens dafür entsprechende Schulungen und Weiterbildungen an.

Vorteile – Theoretische und praktische Einführung in das Modul – Ergänzend zur Theorie gibt es praktische Einblicke anhand von Fallbeispielen – Umfassender Einblick in das Modul – Angrenzende Module werden erläutert – Bereit, seine erworbenen Kenntnisse souverän in die Praxis einfließen zu lassen

Kursabschluss: Trägerinternes Zertifikat Anforderungslevel: Einsteiger – Anweder Dauer: 32,5 Tage / 260 UE

Schulungsinhalt
1. PP in der Theorie, 2 Tage
2. PP in der Praxis, 4 Tage
3. Stammdaten, 2 Tage
4. Absatz-/Grobplanung, 2 Tage
5. Distributionsplanung, 2 Tage
6. Produktionsplanung, 2 Tage
7. Bedarfsplanung, 2 Tage
8. Fertigungssteuerung, 2 Tage
9. Kapazitätsplanung, 2 Tage
10. Serienfertigung, 2 Tage
11. Kanban, 2 Tage
12. Produktkostenplanung, 2 Tage

Voraussetzung

Modul 1 oder 2

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Modul 6 – PP-PI

Beschreibung
SAP PP-PI steht für SAP Production Planning and Control in Process Industries (=DE: Produktionsplanung- und steuerung in der Prozessindustrie)
In dem Modul SAP PP-PI werden Prozesse und Funktionen für die chargenorientierte Fertigung abgebildet. SAP PP-PI unterstützt wesentlich bei der Integration der Produktions-, Entsorgungs- und Transportabläufe und wird hauptsächlich in der chemischen, pharmazeutischen und Nahrungsmittelindustrie eingesetzt. Das Untermodul bietet eine Vielzahl von Funktionsbereichen und Objekten, die bei der Planung von großer Bedeutung sind. Beispiele dafür sind unter anderem die Planungsrezepte oder die Prozessaufträge.

Das Modul basiert auf dem SAP PP Modul und enthält ähnliche Komponenten. Es gibt Unterschiede in der Nomenklatur. In SAP PP-PI heißt beispielsweise der Arbeitsplatz (SAP PP) Ressource und der Arbeitsplatz (SAP PP) Planungsrezept. Aber nicht nur die Namen haben sich geändert. In SAP PP-PI wurden Funktionalitäten erweitert und bietet die Möglichkeit, die Prozessindustrie genauer abzudecken. Kurzum: SAP PP-PI basiert grundlegende auf das SAP PP Modul und enthält kleinere Erweiterungen.

Vorteile – Theoretische und praktische Einführung in das Modul – Ergänzend zur Theorie gibt es praktische Einblicke anhand von Fallbeispielen – Umfassender Einblick in das Modul – Angrenzende Module werden erläutert – Bereit, seine erworbenen Kenntnisse souverän in die Praxis einfließen zu lassen

Kursabschluss: Trägerinternes Zertifikat Anforderungslevel: Einsteiger – Anweder Dauer: 30 Tage / 240 UE

Schulungsinhalt
1. PP-PI in der Theorie, 2 Tage
2. PP-PI in der Praxis, 4 Tage
3. Stammdaten, 2 Tage
4. Absatz-/Grobplanung, 2 Tage
5. Produktionsplanung, 2 Tage
6. Bedarfsplanung, 2 Tage
7. Prozessauftrag, 2 Tage
8. Produktionskampagne, 2 Tage
9. Prozessplanung, 2 Tage
10. Prozesskoordination, 2 Tage
11. Produktkostenplanung, 2 Tage

Voraussetzung

Modul 1 oder 2

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Modul 7 – EAM

Beschreibung
SAP EAM steht für SAP Enterprise Asset Management (=DE: Instandhaltung).
SAP EAM ist ein umfängliches Instandhaltungsmodul. Es beinhaltet alle Funktionalitäten, Tätigkeiten und Instandhaltungsmaßnahmen, die notwendig sind, um eine gemäß DIN 31051 durchzuführende Instandhaltung zu ermöglichen und zu gewährleisten.
Grundlegend kann man SAP EAM als Weiterentwicklung von SAP PM sehen. Grundlegene Funktionalitäten sind gleichgeblieben, wurden lediglich erweitert.

Es sind alle großen Themen der Instandhaltung abgedeckt, sei es die Inspektion, die Wartung, die Instandsetzung oder die Integration in andere Module z.B. Materialwirtschaft, Produktion, Vertrieb, Personalwirtschaft und Controlling. Mit SAP PM sind Sie auf der sicheren Seite.Die Offenheit des SAP-System ermöglicht es externe Systeme in die EAM-Komponente zu integrieren.
Das Modul SAP EAM dient zur Automatisierung der Reparaturen und Wartungsarbeiten innerhalb einer Organisation. Hierfür unterstützt es die Identifizierung von Problemen im SAP-System, die Planung der Arbeits- und Materialaktivitäten sowie die Erfassung und Abrechnung von Kosten. Auf diese Weise können Unternehmen Probleme mühelos identifizieren, dokumentieren, verwalten und EAM für erforderliche Ressourcen durchführen.
SAP EAM kann als Datenlieferant für die Optimierung der Instandhaltung angesehen werden. Demzufolge besteht ein Vorteil darin, Wartungsarbeiten frühzeitig zu prognostizieren, damit der Ausfall einer technischen Anlage oder Maschine verhindert werden kann.

Vorteile – Theoretische und praktische Einführung in das Modul – Ergänzend zur Theorie gibt es praktische Einblicke anhand von Fallbeispielen – Umfassender Einblick in das Modul – Angrenzende Module werden erläutert – Bereit, seine erworbenen Kenntnisse souverän in die Praxis einfließen zu lassen

Kursabschluss: Trägerinternes Zertifikat Anforderungslevel: Einsteiger – Anweder Dauer: 17,5 Tage / 140 UE

Schulungsinhalt
1. EAM in der Theorie, 2 Tage
2. EAM in der Praxis, 4 Tage
3. Verwaltung technischer Objekte, 2 Tage
4. Instandhaltungsabwicklung, 2 Tage
5. Planmäßige Instandhaltung, 2 Tage
6. Informationssystem, 2 Tage

Voraussetzung

Modul 1 oder 2

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Modul 8 – QM

Beschreibung
SAP QM steht für Quality Management (=DE: Qualitätsmanagement).
Die Qualität ist ein entscheidender Erfolgsfaktor für Wettbewerbsfähigkeit eines Unternehmens. Der Wettbewerbsdruck steigt und die Qualitätsansprüche und Kundenerwartungen werden zunehmend höher. Damit das Unternehmen wettbewerbsfähig bleibt, muss die Qualität seiner Produkte und Dienstleistungen nicht nur ein hohes Niveau erreichen, sondern muss systematisch und kontinuierlich in allen Betriebsphasen und -prozessen unterstützt werden. Eine Qualitätsmanagement-Software stellt die erforderlichen Funktionen zur Verfügung, mit denen die Qualität im gesamten Lebenszyklus gesichert wird. Eine solche Software hilft wirkungsvoll bei Qualitätsverbesserung und -kontrolle und ist mit anderen Managementprozessen des Unternehmens integriert.

Die Methoden der Qualitätssicherung sind im Modul SAP QM implementiert. Das Modul ist eine Komponente zur Organisation und Durchführung der Qualitätsmanagement- und Qualitätssicherungsprozesse in einem Unternehmen. Das SAP QM ist der Kern des unternehmensweiten Qualitätsmanagementsystems und wird in allen Phasen, betrieblichen Prozessen und Unternehmensbereichen wie Logistik, Produktion, Controlling, Finanzwesen und Personalwesen eingesetzt.

Das SAP QM unterstützt bei Qualitätssicherung, Standardisierung und Zertifizierung. Diese SAP-Komponente ergänzt funktional andere SAP-Komponenten – Materialwirtschaft (Materials Management, MM), Vertrieb (Sales and Distribution, SD), Instandhaltung (Plant Maintenance, PM), Produktionsplanung (Production Planning, PP), Finanzwesen (FI), Controlling (CO), Personalwesen (Human Resources, HR) – und ist mit diesen Prozessen beziehungsweise Modulen im Gesamtsystem SAP ERP integriert.
SAP QM löst die Aufgaben der Qualitätsplanung, Qualitätskontrolle (Prüfung), Qualitätssicherung und Qualitätssteuerung und unterstützt das Unternehmen bei der Implementierung und Durchführung dieser Prozesse. Das Modul übernimmt die Erstellung von Qualitätszertifikaten, unterstützt das Problemmanagement mit Qualitätsmeldungen und kommt bei Beschaffung, Vertrieb, Prüfplanung und Prüfabwicklung zum Einsatz. Im SAP QM sind die wichtigen Qualitätssicherungsmethoden wie Prüfmethoden, Prüfmerkmale und Stichprobenverfahren enthalten. Die Software funktioniert als ein umfassendes Qualitätsinformationssystem und stellt die Funktionen für Ergebniserfassung, Fehlererfassung, Probenverwaltung und Prüfmittelverwaltung bereit.
SAP QM bietet Tools und Funktionen für Qualitätsplanung (QM-PT), Qualitätsprüfung (QM-IM), Qualitätszertifikate (QM-CA), Qualitätsmeldungen (QM-QN), Qualitätskontrolle (QM-QC-AQC) und Prüfmittelverwaltung (QM-IT). SAP QM hilft Fehler zu vermeiden, Qualitätsmängel rechtzeitig zu identifizieren, die Prozesse zu optimieren und die Qualitätskontrolle auf regulärer Basis durchzuführen.

SAP-Software kommt weltweit zum Einsatz und stammt von SAP als einem führenden Softwarehersteller. Das SAP QM ist ein Modul der SAP-Software und ist mit SAP ERP am besten integrierbar. Die Vorteile, die das SAP QM einem Unternehmen bietet, sind vielfältig und liegen in verschiedenen Managementaufgaben, Bereichen und Prozessebenen, die das SAP QM abbildet.

Vorteile – Theoretische und praktische Einführung in das Modul – Ergänzend zur Theorie gibt es praktische Einblicke anhand von Fallbeispielen – Umfassender Einblick in das Modul – Angrenzende Module werden erläutert – Bereit, seine erworbenen Kenntnisse souverän in die Praxis einfließen zu lassen

Kursabschluss: Trägerinternes Zertifikat Anforderungslevel: Einsteiger – Anweder Dauer: 22,5 Tage / 180 UE

Schulungsinhalt
1. QM in der Theorie, 2 Tage
2. QM in der Praxis, 4 Tage
3. Qualitätsplanung, 2 Tage
4. Qualitätsprüfung, 2 Tage
5. Qualitätserzeugnis, 2 Tage
6. Qualitätsmeldung, 2 Tage
7. Qualitätslenkung, 2 Tage
8. Prüfmittelverwaltung, 2 Tage

Voraussetzung

Modul 1 oder 2

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Modul 9 – FI

Beschreibung
SAP FI steht für Financial Accounting (=DE: Finanz- und Kostencontrolling).
Die Systemanalyse und Programmentwicklung SAP wurde im Juni 1972 gegründet. Seitdem sind viele SAP- Betriebsmodule entstanden, die sich auf verschiedene Prozesse konzentrieren, darunter Vertrieb und Service, Kundenbeziehung, Finanzmanagement, Business Intelligence und mehr. SAP FICO ist eine zentrale Funktionskomponente in SAP ERP, mit der ein Unternehmen alle seine Finanzdaten verwalten kann. Der Zweck von SAP FICO besteht vor allem darin, Unternehmen bei der Erstellung und Verwaltung von Abschlüssen für Analysen und Berichte sowie bei der effektiven Geschäftsplanung und Entscheidungsfindung zu unterstützen. Es wird verwendet, um die Finanzdaten einer Organisation zu speichern.

Oft wird SAP FI zusammen mit SAP CO als SAP FICO genannt, da beide Systeme eng verbunden sind.

SAP FI hilft bei der Analyse der Finanzlage eines Unternehmens auf dem Markt. Es kann in andere SAP-Module wie SAP SD, SAP PP, SAP MM, SAP SCM und andere integriert werden. Das FI-Modul ist auch in SAP HR, Human Resources, integrierbar, wozu Personalmanagement, Zeitmanagement, Reisemanagement und Personalabrechnung gehören. Belegvorgänge innerhalb der einzelnen Module erzeugen Kontobuchungen über Kontenfindungstabellen.

SAP FI ist eines der wichtigsten Module von SAP ERP. Mit dem SAP-FI-Modul können Unternehmen Finanzbuchhaltungsdaten in einem internationalen Rahmen mit mehreren Unternehmen, Währungen und Sprachen verwalten.
SAP FI befasst sich dabei hauptsächlich mit den folgenden Finanzkomponenten: Anlagevermögen, Rückstellung, Kassenbuch, Debitoren- und Kreditorenbuchhaltung, Inventar, Steuerbuchhaltung, Hauptbuch, Fast-Close-Funktionen, Jahresabschluss, parallele Bewertungen und Stammdaten-Governance.

SAP FI besteht aus den Unterkomponenten Finanzbuchhaltung, Hauptbuch, Debitoren- und Kreditorenbuchhaltung, Anlagenbuchhaltung, Bankbuchhaltung, Buchhaltung zum Reisemanagement, Fondsmanagement sowie rechtliche Konsolidierung.

Die Debitorenbuchhaltung erfasst alle Kontobuchungen, die aufgrund von Kundenverkaufsaktivitäten generiert wurden. Diese Buchungen werden automatisch im Hauptbuch aktualisiert. Mit dem Forderungsmodul werden die Fälligkeit der Forderungen überwachen und Kundenanalysen erstellen können. Die Kreditorenbuchhaltung zeichnet Kontobuchungen auf, die aufgrund der Einkaufsaktivität des Lieferanten generiert wurden. Automatische Buchungen werden auch im Hauptbuch erzeugt. Zahlungsprogramme innerhalb von SAP ermöglichen die Zahlung zahlbarer Belege per Scheck, EDI oder Überweisung. Die Anlagenbuchhaltung wird zur Verwaltung des Anlagevermögens eines Unternehmens verwendet.
Mit SAP können Assets kategorisiert werden und Werte für Abschreibungsberechnungen in jeder Assetklasse festgelegt werden.

Das Hauptbuch ist vollständig in die anderen SAP-Module integriert. In der Hauptbuchhaltung werden alle Buchhaltungsbuchungen erfasst. Diese Buchungen werden in Echtzeit angezeigt und bieten eine aktuelle Sichtbarkeit der Finanzkonten. Die Konsolidierung ermöglicht die Zusammenfassung von Abschlüssen für mehrere Unternehmen innerhalb einer Organisation. Diese Aussagen geben einen Überblick über die Finanzlage des gesamten Unternehmens. Mithilfe des Haushaltsmanagements kann das Management Budgets für Einnahmen und Ausgaben in einem Unternehmen festlegen und diese je nach Verantwortungsbereich verfolgen.

Vorteile – Theoretische und praktische Einführung in das Modul – Ergänzend zur Theorie gibt es praktische Einblicke anhand von Fallbeispielen – Umfassender Einblick in das Modul – Angrenzende Module werden erläutert – Bereit, seine erworbenen Kenntnisse souverän in die Praxis einfließen zu lassen

Kursabschluss: Trägerinternes Zertifikat Anforderungslevel: Einsteiger – Anweder Dauer: 22,5 Tage / 180 UE

Schulungsinhalt
1. FI in der Theorie, 2 Tage
2. FI in der Praxis, 4 Tage
3. Hauptbuch, 2 Tage
4. Debitoren, 2 Tage
5. Kreditoren, 2 Tage
6. Banken, 2 Tage
7. Anlagen, 2 Tage
8. Spezielle Ledger, 2 Tage

Voraussetzung

Modul 1 oder 2

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Modul 10 – CO

Beschreibung
SAP CO steht für Controlling (=DE: Controlling).
Wenn es um Kostencontrolling geht, ist SAP wohl das bekannteste und marktführendste Programm. Dabei steht SAP CO für das Modul Controlling mit entsprechenden Funktionen. Was es kann und bringt erfähren Sie hier.
Oft wird SAP CO zusammen mit SAP FI als SAP FICO genannt, da beide Systeme eng verbunden sind.
SAP CO deckt als Modul den Bereich Controlling ab. Es wird in der Koordination, Prozessüberwachung und -Optimierung verwendet und erfasst dazu wichtige Faktoren des Unternehmens.

Mit dem Modul wird hauptsächlich die Dokumentation durchgeführt. Es erfasst sowohl Verbräuche sowie erbrachte Leistungen.
Des Weiteren dient es der Hauptaufgabe des Controllings, nämlich der Planung. Durch das schnelle Vergleichen der Daten zwischen Ist und Soll lassen sich so präzise Abweichungen ermitteln und Schwachstellen ermitteln. So kann zielgerichtet in betriebliche Abläufe eingegriffen werden, um diese in den Idealbereich zu steuern.
Die Aufgaben des Programms umfassen die Kostenartenrechnung, die Kostenstellungsrechnung, die Prozesskostenrechnen, Innenaufträge, das Produktkostencontrolling, die Ergebnis- und Marktsegmentrechnung sowie die Profitcenter-Rechnung.

Vorteile – Theoretische und praktische Einführung in das Modul – Ergänzend zur Theorie gibt es praktische Einblicke anhand von Fallbeispielen – Umfassender Einblick in das Modul – Angrenzende Module werden erläutert – Bereit, seine erworbenen Kenntnisse souverän in die Praxis einfließen zu lassen

Kursabschluss: Trägerinternes Zertifikat Anforderungslevel: Einsteiger – Anweder Dauer: 22,5 Tage / 180 UE

Schulungsinhalt
1. CO in der Theorie, 2 Tage
2. CO in der Praxis, 4 Tage
3. Kostenartenrechnung, 2 Tage
4. Kostenstellenrechnung, 2 Tage
5. Innenaufträge, 2 Tage
6. Prozesskostenrechnung, 2 Tage
7. Produktkosten-Controlling, 2 Tage
8. Ergebnis- und Marktsegmentrechnung,2 Tage

Voraussetzung

Modul 1 oder 2

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Modul 11 – EWM

Beschreibung
SAP EWM steht für SAP Extended Warehouse Management (=DE: erweiterte Lagerverwaltung).
Der Vorgänger SAP Warehouse Management (WM) galt lange Zeit als Standardlösung für die Verwaltung von Lager- und Logistik-Tätigkeiten in Unternehmen. Die Softwarelösung wurde 1993 von SAP eingeführt und ist direkt an den ERP-Kern angedockt. Bei dem im Jahr 2005 vorgestellten SAP Extended Warehouse Management handelt es sich um ein IT-Lagerverwaltungssystem, das Teil vom SAP Supply Chain Management ist. SAP hat zwar angekündigt, dass sie SAP WM zwar weiterhin unterstützen, jedoch wird bis 2025 der Support von SAP WM eingestellt und komplett durch SAP EWM ersetzt. Der Nachfolger wurde entwickelt, um die automatisierte Steuerung großer Lagerkomplexe zu ermöglichen. Beim Vorgänger SAP Warehouse Management (WM) waren oft kundenindividuelle Erweiterungen notwendig. SAP EWM bietet die Möglichkeit alle Bewegungen im Lager zu verwalten, Lagerprozesse zu steuern, Probleme bei Lagerprozessen zu minimieren und die Lagereffizienz zu maximieren. In den Grundzügen ähnelt SAP EWM dem Vorgänger, das EWM ermöglicht jedoch eine höhere Flexibilität bei der Lagerstruktur, Kommissionierung sowie einen erweiterten Funktionsumfang.

Die integrierten Prozesse der Lagerverwaltungslösung stellen dem Nutzer eine hohe Bestands- und Prozesstransparenz, eine effiziente Lagerverteilung, sowie eine genaue Planung der Lagerschritte bereit. Das EWM System kann unabhängig vom ERP verwendet werden, da die Software-Lösung ein vollständig integrierter Teil der SAP Supply Chain ist. Durch Schnittstellen können EWM und ERP miteinander verknüpft werden.
Das Extended Warehouse Management bietet einige nützliche Funktionen bei der Abwicklung und Verwaltung von Lagerbeständen. Mithilfe dieser nützlichen Tools lässt sich der logistische Prozess optimieren.

SAP EWM überzeugt mit zahlreichen neuen Funktionen, Verbesserungen und Vorteilen. SAP EWM hat einen weitaus größeren Funktionsumfang als SAP WM. Das EWM ist – im Gegensatz zum WM – kein Modul im ERP-System, sondern ein eigenständiges System. Die kaufmännischen und logistischen Transaktionen können somit physisch voneinander getrennt betrieben werden. Die über die Jahre dazugekommenen Funktionen von WM, die durch Add-ons erworben werden konnten, hat das Extended Warehouse Management bereits standardmäßig an Bord. Im klassischen SAP Warehouse Management wurden für die automatisierte Steuerung großer Lagerkomplexe sehr oft individuelle Erweiterungen für die jeweiligen Kunden notwendig. SAP EWM ist hier durch den modularen Aufbau im Vorteil. Es können neben den großen Lagerkomplexen auch kleine einfache Lagerkomplexe gesteuert und dargestellt werden.

Im Wesentlichen liegen die Vorteile in den vielfältigen Möglichkeiten der Prozessautomatisierung. Die gesamte Prozesskette eines Produkts – vom Wareneingang über die Qualitätsprüfung bis zum Lagerplatz – kann mithilfe von EWM automatisiert werden. Es wird zudem mit einem offenen Quellcode geliefert, sodass individuelle Anpassungen problemlos möglich sind.
Der Umstieg auf SAP EWM muss spätestens bis 2025 erfolgen, da SAP WM Teil des auslaufenden ERP 6.0 ist und nach 2025 nicht mehr verfügbar sein wird. Wenn Unternehmen bereits auf S/4HANA umgestiegen sind, lässt sich WM trotzdem noch im Kompatibilitätspaket bis zum oben genannten Datum nutzen. Der Wechsel ist unvermeidbar und sollte frühzeitig angegangen werden.

Außerdem sprechen Faktoren wie schnelleres Wachstum des Unternehmens und der Logistik sowie neuere und effizientere Prozesse für den Umstieg. Die Weiterentwicklung vom EWM hat bei SAP einen hohen Stellenwert. Die bereits bestehenden Funktionen von SAP EWM werden kontinuierlich durch SAP verbessert oder erweitert. Eine Basis-Version von SAP EWM ist in S/4HANA bereits enthalten und ist somit für die Anwender nutzbar. Bis 2025 müssen Unternehmen also endgültig auf das neue System umsteigen.

Vorteile – Theoretische und praktische Einführung in das Modul – Ergänzend zur Theorie gibt es praktische Einblicke anhand von Fallbeispielen – Umfassender Einblick in das Modul – Angrenzende Module werden erläutert – Bereit, seine erworbenen Kenntnisse souverän in die Praxis einfließen zu lassen

Kursabschluss: Trägerinternes Zertifikat Anforderungslevel: Einsteiger – Anweder Dauer: 35 Tage / 280 UE

Schulungsinhalt
1. EWM in der Theorie, 2,5 Tage
2. EWM in der Praxis, 5 Tage
3. Monitoring, 2,5 Tage
4. Lieferabwicklung, 2,5 Tage
5. Arbeitsvorbereitung, 2,5 Tage
6. Ausführung, 2,5 Tage
7. Warenannahme und Versand, 2,5 Tage
8. Inventur, 2,5 Tage
9. Arbeitsmanagement, 2,5 Tage
10. Lagerleistungsabrechnung, 2,5 Tage
11. Stammdaten, 2,5 Tage
12. Einstellungen, 2,5 Tage
13. Schnittstellen, 2,5 Tage

Voraussetzung

Modul 1 oder 2

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Modul 12 – TM

Beschreibung
SAP TM steht für SAP Transportation Management (=DE: Transportmanagement).
SAP Transportation Management (SAP TM) unterstützt Sie bei allen Aktivitäten im Zusammenhang mit dem physischen Transport von Waren von einem Ort zum anderen.

Die Aufgaben dieses Moduls sind z.B. Erstellung von Speditionsaufträgen für Auftraggeber; Übernahme von Transportaufträge und Lieferungen aus einem ERP-System; Frachtbuchungen anlegen; Planung des Transports und Auswahl der Spediteure; Ausschreibung von Transportleistungen; Disposition und Überwachung des Transports; Berechnung der Transportkosten sowohl für den Auftraggeber als auch für die Lieferantenseite; Berücksichtigung der Außenwirtschafts- und Gefahrgutvorschriften.
Mit SAP TM können Sie einen effizienten Transportplan, der die relevanten Einschränkungen (z.B. Service Level, Kosten und Ressourcenverfügbarkeit) erfüllen soll, erstellen und überwachen. Sie können Optionen festlegen, um Kosten zu sparen und die Nutzung der verfügbaren Ressourcen zu optimieren. Außerdem können Sie auf Transportereignisse reagieren und Lösungen für mögliche Abweichungen vom ursprünglichen Transportplan finden.

Konsolidieren Sie Bestellungen und maximieren Sie die Rendite Ihrer Transportausgaben. Prognostizieren Sie den Bedarf und das Transportvolumen genau, um die Transportplanung zu optimieren. Verbessern Sie das Fracht-, Flotten- und Logistikmanagement, um in Echtzeit einen Überblick über den globalen Transport und die nationale Schifffahrt über alle Verkehrsträger und Branchen zu erhalten.

Mit SAP TM können Sie alle ein- und ausgehenden nationalen und internationalen Frachten in derselben Umgebung verwalten und die Rückverfolgbarkeit und Transparenz von Aufträgen, Sendungen, Artikeln und Logistikprozessen sicherstellen. Mit dem Modul können Sie daher die Transporte für viele gängige Auftragsarten wie Kunden- und Bestellanforderungen, Retouren und Umlagerungen planen.

Vorteile – Theoretische und praktische Einführung in das Modul – Ergänzend zur Theorie gibt es praktische Einblicke anhand von Fallbeispielen – Umfassender Einblick in das Modul – Angrenzende Module werden erläutert – Bereit, seine erworbenen Kenntnisse souverän in die Praxis einfließen zu lassen

Kursabschluss: Trägerinternes Zertifikat Anforderungslevel: Einsteiger – Anweder Dauer: 20 Tage / 160 UE

Schulungsinhalt

1. TM in der Theorie, 2,5 Tage
2. TM in der Praxis, 5 Tage
3. Stammdaten, 2,5 Tage
4. Laufende Einstellungen, 2,5 Tage
5. PS&S-Services, 2,5 Tage
6. Integration und Kommunikationsüberwachung, 2,5 Tage
7. Administration, 2,5 Tage

Voraussetzung

Modul 1 oder 2

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